Rasenpflege im Frühjahr

Wir kennen das alle: Wenn der Schnee schmilzt und es wärmer wird zieht es uns wieder in den Garten hinaus. Die Narzissen, Tulpen, Hyazinthen recken ihre Spitzen in die Höhe, sobald die ersten Bachstelzen in meinem Garten nach Nahrung suchen, weiß ich: „DER FRÜHLING IST DA“. Der Rasen hat dann aber meist braune Flecken und vor allem an der Nordseite des Hauses finden sich Moos und Verwucherungen. Durch die Schneelast bzw. anhaltende Nässe hat er im Winter kaum Luft bekommen.

Daher ist es umso wichtiger ihm jetzt Gutes zu tun. Neben dem Frühjahrsputz von Terrasse und Gartenmöbeln sollte auch der Rasen vom Laub entfernt werden. Sobald es draußen einigermaßen trocken ist kann der Rasenmäher aus der Garage geholt werden. Auch wenn Ihr einen Mähroboter habt, bitte unbedingt das 1. Mal im Jahr mit dem Rasenmäher ausfahren (Mulchen tut dem Rasen jetzt noch gar nicht gut).

Anschließend sollte der Rasen gut mit organischem Dünger versorgt werden, der im Gegensatz zum mineralischen ganz natürlich gewachsen ist. Organischer Dünger muss nach dem Ausbringen von Mikroorganismen zersetzt werden, damit die Nährstoffe darin für den Boden verfügbar werden, er hilft bei der Verbesserung der Bodenstruktur und bietet Nahrung für die Mikroorganismen im Boden, was wiederum wichtig für ein gesundes Pflanzenwachstum ist.

Nun heißt es etwas Geduld haben, der Boden sollte den Dünger aufnehmen können und trocken werden. Sobald wir mit keinem Frost mehr rechnen müssen kann der Rasen nun kurz gemäht und vertikutiert werden.

Dieser Beitrag hat 6 Kommentare

  1. Edith

    Danke für den Tipp!

      1. aputzing

        Perfekter Tipp – auch für unseren Mini Garten!!

  2. Jürgen

    Kannst du einen Vertikutierer empfehlen?

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