Birnenknödel

Meine Birnbäumchen sind noch sehr jung und tragen heuer erstmals ein paar Früchte. Daher hab ich’s mir nicht nehmen lassen eine Spezialität meiner Oma damit zu kochen.

Kennt jemand von Euch Birnenknödel? Also ich kenne niemanden außerhalb meiner Familie und ich habe, bis dato, auch im Internet kein vergleichbares Rezept gefunden.

Leider kann ich meine Oma nicht mehr fragen, woher sie es hat oder ob sie es selbst kreiert hat, aber eines ist sicher, es gehört zu den Lieblingsspeisen unserer ganzen Familie.

Ein Rezept für einen Kartoffelteig habt ihr wahrscheinlich ja selber, ich mach ihn ganz simpel:

  • 500 g mehlige Kartoffel
  • ca. 250g Mehl 
  • eventuell etwas Grieß (falls der Teig zu klebrig ist)
  • 1 ganzes Ei
  • Salz und Muskatnuss
  • Birnen

Die Birnen vierteln und vom Kerngehäuse befreien, aus optischen Gründen könnt ihr ev. den Hals der Birne wegschneiden, damit die Knödel dann nicht gar zu unförmig werden.

Den Teig zu einer Rolle formen und Scheiben abschneiden, diese flach drücken und mit den Birnen füllen. Den Teig rund um die Birnenviertel schließen und Knödel formen. Diese werden natürlich nicht so schön rund, wie Marillen- oder Zwetschgenknödel.

Die Knödel in Salzwasser oder im Dampfgarer ca. 20 Minuten kochen/dämpfen.

  • Topfen
  • Sauerrahm
  • etwas zerlassene Butter
  • Kristallzucker

Die Knödel nun auf Tellern anrichten, halbieren, mit 1 EL Topfen, 1 TL Sauerrahm garnieren, etwas zerlassene Butter darüber gießen und mit wenig Kristallzucker bestreuen. Jetzt einfach auf der Zunge zergehen lassen.

So, jetzt bin ich aber sehr neugierig, wie Euch meine Birnenknödel schmecken. Was sagen die „SÜßEN“ unter Euch? Freue mich sehr über Eure Rückmeldungen.

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